Jetzt die Zukunft des ärztlichen Nachwuchses sichern

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© BDC

Stell dir vor, du brauchst kompetente ärztliche Hilfe und es ist keine Fachärztin und kein Facharzt zu finden? Was nach einem bösen Traum klingt, könnte etwas zugespitzt in den nächsten Jahren Realität werden, wenn der Arztberuf weiterhin an Attraktivität verliert und die Weiterbildung nicht reformiert wird. Genau mit diesem Szenario, dargestellt als satirischer Comic-Videoclip, möchte der Berufsverband der Deutschen Chirurgie (BDC) mit seiner Kampagne „Kein Weiter ohne Bildung“ Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit und vor allem der Politik erregen. Unterstützt wird die Initiative von ärztlichen Verbänden und Fachgesellschaften, darunter die DGOU, denn auch in der Orthopädie und Unfallchirurgie ist der Nachwuchsmangel bereits spürbar. „Wir begrüßen das Engagement des BDC im vollen Umfang, denn wir sehen selbst den dringenden Bedarf, die chirurgischen Fächer zukunftsfähig zu gestalten“, sagt DGOU-Generalsekretär Prof. Dr. Dietmar Pennig.

 „Ärztinnen und Ärzte kämpfen auf vielen Ebenen für die Zukunft des ärztlichen Nachwuchses. Doch die Politik greift die Konzepte nicht auf! Mit „Kein Weiter ohne Bildung“ will der BDC Medien und Öffentlichkeit einbinden, um die Entscheider im Bundesministerium wachzurütteln“, heißt es auf der Kampagnen-Website.

Seit September 2024 geht der Videoclip durch die sozialen Medien. Der Clip alleine sei allerdings nur Mittel zum Zweck. Dahinter müsse Substanz stecken, wie die Kampagnen-Website mit Hintergrundinformationen und einer Petition, sagt Prof. Dr. Benedikt Braun aus dem Kampagnenteam. In seiner Petition, die der BDC beim Bundesgesundheitsministerium einreicht, haben die Chirurginnen und Chirurgen konkrete Forderungen und Vorschläge, beispielsweise zur Finanzierung, formuliert.

Jeder kann mitmachen: Ärztinnen und Ärzte aller Karrierestufen, Studierende und sogar Patientinnen und Patienten unterstützen die Petition mit ihrer Unterschrift. Auch das Veröffentlichen, Teilen und Reposten in den eigenen Social-Media-Kanälen trägt maßgeblich zur Verbreitung der Forderungen und damit zu einer Neugestaltung der fachärztlichen Weiterbildung bei.

Zur Petition

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